Diskussion über die Beziehungen zwischen ArmA-Communitys/Clans

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    • Diskussion über die Beziehungen zwischen ArmA-Communitys/Clans

      Hallo ArmAWorld,

      wenn es nicht stört, würde ich euch gerne mal fragen, wie ihr zu anderen Communitys steht.

      Gefragt sind nicht die Beziehungen zu speziellen Communitys, sondern wie ihr die ArmA-Gemeinschaft im Allgemeinen seht. Seid ihr eher in so einem Konkurrenzdenken verankert, wo ihr erstmal jede andere Community, die ihr nicht persönlich kennt, mit Skepsis betrachtet, oder eher offen derer gegenüber und immer auf der Suche nach neuen Communitys, die ihr einladen könnt?

      Das würde mich mal Interessieren.

      Wir bei der TacCorp stehen da ziemlich offen gegenüber. Wir freuen uns über jede neue Community, die ihren Weg zu uns findet und mit uns gemeinsam spielt. Dabei suchen wir jedoch nicht aktiv nach ihnen. Unser TAC-Day scheint ein zentraler Treffpunkt für mindestens 7 Communitys geworden zu sein und das erfüllt mich mit Freude. Es gab auch bisher keine Versuche, unsere Gastspieler und Mitspieler abzuwerben. Also in der Hinsicht sehe ich keine Probleme.

      Ich freue mich auf eine offene und sachliche Dikussion


      Mit freundlichen Grüßen

      LiquidBlaze

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LiquidBlaze ()

    • Ich sage dazu nur etwas bezüglich der deutschen Arma3 - Community, in den anderssprachigen bewege ich mich nicht:

      Grundsätzlich bin ich persönlich (Ich bin kein Clanchef, sondern nur Mitglied) erstmal jeder Community gegenüber aufgeschlossen.
      Warum sollte ich es auch nicht sein, sie hat mir ja nichts "getan". Trotzdem informiere ich mich auch etwas über die jeweilige Gemeinschaft.

      Mittlerweile kenne ich natürlich schon einige und habe mir meine Meinung zu denen gebildet.
      Hier primär Meinung bezogen auf das Militärische, was mich nun einmal interessiert.
      Dass man miteinander klarkommt, ist zwar auch wichtig, aber ich muss ja im Privaten nicht mit den Menschen zu tun haben.

      Bei denen, die ich schon kenne, ist mir die Kritikfähigkeit sehr wichtig. Und da habe ich schon so viel mitbekommen.
      Klar, nicht jeder muss meiner Meinung sein. Aber ich bin mir sehr sicher, dass da einiges sehr berechtigt war (fernab von meinem Anspruch).
      Und wenn dann manche Gemeinschaft "weiter rumdümpeln" und sich anscheinend nicht entwickeln wollen, dann kann ich mit denen nichts anfangen.
      Allgemein unterscheide ich also klar für mich zwischen Menschen, die den gleichen Anspruch an sich selbst,
      andere und allgemein eine Arma 3 Operation haben und die, die das nicht haben.
      Dass ich dann natürlich viel lieber mit ersteren zu tun habe, sollte klar sein.
      Zu den anderen kann ich nur sagen: Es ist ein Spiel, jeder soll das machen, was ihm Spaß macht. Für mich ist das dann aber nicht genug und führt dazu,
      dass ich daran keinen Spaß habe.

      Ein wirkliches Problem habe ich mit Menschen, die meinen sie seien die "krassesten" MilSim-Soldaten und, wenn man dann in ein Video reinguckt,
      man so ziemlich genau das Gegenteil sieht. Vor allem was die Führung von Menschen in Arma 3 angeht. Das Wort MilSim ist ja mittlerweile auch ein dehnbarer Begriff.
      Für mich und einige andere steht das für "totale Eskalation" was das Militärische angeht, (Wobei das 100%ig trotzdem nicht geht)
      für andere ist es der Überbegriff für diese Art Arma 3 zu spielen, von der wir hier reden.
      Daraus folgen unterschiedliche Ansprüche und eine entsprechende "Bewertung", ob eine kommende Mission mit der jeweiligen Gemeinschaft
      mir Spaß machen wird, oder nicht.

      MfG
      Tanko

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tanko ()

    • Ich spiele derzeit coop bei eine Clan und TvT in der OPT. Ich wüble sagen ich bin offen gegenüber anderen Clans und Gruppen. Ich teste gerne viel aus und entscheiden dann ob ich da länger mitspielte oder nicht.
      Grundsätzlich möchte ich Spaß haben und Leute mit Köpfchen haben oder zumindest das sie auf meine Anweisungen oder Tipps hören und versuchen. Das RL Alter ist mir da egal.

      Ich War jetzt schon in paar Clans und nicht jede war nett zu mir. Aber dafür kann man reden oder anderes das Problem erledigten. Danacht lässt man sich halt in ruhe oder spielt mal selten wieder mal zusammen. Feindlichen bin ich aber keine Clan eingestellt.

      Zum Thema Milisim. Für mich ist das dass genau Abbild einer real Armee mit allen drum und tran. Weil das aber echt mir kein Spaß macht bin ich vor das man Arma halt Taktiksch spielt. Eine Clan der echt eine Einheit abbilden habe ich hier auch noch nicht gefunden. Denke auch das sowas niemals kommt..
    • Kompliziert wird es ja immer wenn Beziehungen nicht gut, oder nicht mehr gut sind. ;)

      Hier kann man auch schlecht pauschale Urteile fällen und es kommt auch immer auf die Situation an. Je nach Sicht und Blickwinkel, könnte man dann im extremsten Fall sagen, dass uns andere Clans/Communities nicht interessieren. Das ist natürlich jetzt eine sehr extreme Sichtweise und die entspricht natürlich nicht der Realität.

      Die Frage ist ja ob und welche Interaktionen es mit anderen Communities gibt. In dem Feld, gibt es bei uns meiner Meinung nach drei Felder.
      1. Besucher unseres Public Servers
      2. Nutzer unserer Mods
      3. Joint Operations
      Bei Punkt 1 und 2 ist bei uns grundsätzlich jede Community und jeder Spieler willkommen. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich an die jeweiligen Regeln, oder im Falle Modding an die Nutzungsbedingung hält. Etwas anders sieht es da natürlich bei Punkt 3 aus. Hier spielen wir nur zusammen mit Clans und Communities, von denen wir meinen oder wissen das sie spielerisch, sozial und auch technisch zu uns passen.

      Was den Public Server angeht, so spielen diverse Clans und Communities auf dem Server. Ich kann mich jetzt auch nicht erinnern, dass wir da jemals wirklich Probleme mit Clans und Communities an sich hatten. Das waren immer einzelne Spieler und in dem Fall treten wir dann auch an die jeweilige Community heran. Ähnliche Kontakte gibt es wenn wir sehen das ein Rekrut sich gleichzeitig bei anderen Einheiten bewirbt. Wir versuchen dann die entsprechenden Communities zu kontaktieren und informieren sie darüber. Entsprechende Bewerbungen werden bei uns dann übrigens auch abgelehnt.

      Grundsätzlich freuen wir uns über jeden Spieler und jede Community die ArmA spielt. Da spielt es dann auch keine Rolle wie und was gespielt wird. Ob es dann Interaktionen oder Kontakte mit diesen Communities geben muss ist eine andere Sache.
      Realism. Tactics. Fun.
      3commandobrigade.com/
    • Der Thread verwirrt mich etwas..

      Fragst du jetzt "Armaworld" als Community oder richtet sich die Frage eher an jeden einzelnen bzw seine Clan- oder Mod-Community?


      Was Armaworld angeht ergibt sich ja die Antwort schon per Definition:
      "ArmAWorld | Die ArmA - Community für den deutschsprachigen Raum
      ArmAWorld ist eine Community Seite für Fans der ArmA Serie, sie verfolgt die Absicht die Anlaufstelle für alle deutschsprachigen ArmA Freunde und darüber hinaus zu sein."
      Da die Angebote hier alle auf Austausch von Wissen und spielerischen Events ausgerichtet sind ist es hier natürlich sehr auf Offenheit ausgerichtet würde ich (als eher sporadischer User) meinen.

      Daher nehme ich an du meinst jeden einzelnen bzw seine Community.
      Ich spiele ausschließlich PvP und TvT Angebote in Arma. Das mit Abstand beste (regelmäßige) Angebot habe ich ihn der OPT für mich gefunden.
      Tieferes taktisches Gameplay ist mir noch nicht untergekommen und ich freue mich immer sehr über neue Spieler und Spielergruppen. Dabei ergibt sich meistens eine win-win-Situation. Eher coop bzw milsim orientierte Spieler können ihre Befehlsketten und Spielerskills während der Schlacht auf Schnelligkeit und Effektivität im Kampf gegen "echte" menschliche Gegner optimieren. Und wir als Comunity bzw unsere beiden Fraktionen profitieren von dem höheren Grad an Disziplin, Gehorsam und bestehenden Befehlsstrukturen die im milsim/coop Bereich meist deutlicher ausgeprägt sind.

      Also Konkurrenz ja aber nur eine freundschaftliche und sportsmännische gegenüber den geliebten Feinden in der gegnerischen Fraktion in der eigenen Community.
      Spieler von ausserhalb sind sowohl als Mitstreiter als auch als Gegner gern gesehen.
      Und manchmal hat man sogar noch Glück und es finden sich besonders wertvolle künftige Mitglieder die über den spielerischen Bereich hinaus im Hinblick auf Arma Knowhow, Youtubeskills oder sonstige Hobbys eine großartige und geschätzte Bereicherung sind.
    • Zu dem Thema Kooperation bspw. in Form eures Tac-Days: (Ich kenne ihn nur aus Erzählungen)
      Genau DAS ist ein wichtiger Grundpfeiler für Arma meiner Meinung nach. Aber solche Veranstaltungen wo mehrere andere Gemeinschaften regelmäßig eingeladen werden, existieren irgendwie noch nicht lange. Es scheint da ein Umdenken zu geben. (Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege und es schon sehr lange solche Veranstaltungen mit mehreren Gemeinschaften gibt.) Bestes Beispiel für solche Kooperationen ist die SOB. Leider schöpft aber auch sie nicht ihr ganzes Potential ihrer Möglichkeiten aus. (Wobei hier die Frage ist, ob das den jeweiligen Menschen so wichtig ist.)

      Vorher war es ja eher so, dass man immer mal mit anderen Gemeinschaften was gemacht hat und dann war gut. Mittlerweile entstehen da richtige Partnerschaften mit regelmäßigen Operationen und gemeinsamen Ausbildungen
      (siehe bspw. KV34 und vLehrBrig 16) Und das aus einem einfachen Grund: Arma 3 ist alt und vor allem die Koopszene bekommt nicht mehr so viele neue Leute. Eher ist es so, dass Gemeinschaften auseinanderbrechen und dann gleich jemand davon eine neue Gemeinschaft gründet, da er der Meinung ist es besser zu können. Viel besser wäre es aber meiner Meinung nach in andere Gemeinschaften zu gehen und diese zu verstärken. (Klar, nicht jeder dessen Gemeinschaft aufgelöst wird gründet eine neue. Aber trotzdem gibt es meiner Meinung nach viel zu viele.)
      Ich denke aber nicht, dass das sich so schnell ändert.

      Und deswegen sind solche Veranstaltungen wichtig. Und man kann da noch viel mehr machen als nur regelmäßig eine Operation zu spielen. Vor allem in Hinblick auf Ausbildungen kann man zusammenarbeiten und voneinander lernen. Dazu ist aber zum einen die Fähigkeit Kritik zu äußern und anzunehmen sehr wichtig. Und da habe ich eben nur teilweise gute Erfahrungen gemacht.
      Und zudem ist es wichtig, dass die Leute möglichst den gleichen Anspruch haben.



      Mit anderen Worten:

      Weiter so!
    • Oft entstehen so Dinge ja auch eher aus der Notwendigkeit. "Früher" (OFT bis ArmA 2) gab es zumindest meiner Erinnerung nach mehr Clans und Communities die selbst recht groß waren. Da spielt dann einfach auch zumindest im deutschen Bereich wohl auch die Demographie eine größere Rolle. Viele Spieler aus diesen Zeiten sind halt älter geworden und da verschieben sich dann halt oft die Prioritäten. Dazu glaube ich auch das sich der Wegfall der Wehrpflicht auch durchaus seine Auswirkungen hatte. Weite Teile der Deutschen Community sind halt doch recht affin was die Bundeswehr angeht. Da macht es schon einen Unterschied ob die Leute eigene Erfahrungen aus dem Bereich haben.

      Von daher glaube ich das es des öfteren auch keine wirkliche Alternative gibt, wenn man mit "vielen" Leuten spielen will. Wir sind jetzt auch kein kleiner Clan, aber eine Mission mit 70-90 Spielern können wir alleine auch nicht machen. Dazu muss man sich dann halt entsprechende Spieler von außerhalb suchen.
      Realism. Tactics. Fun.
      3commandobrigade.com/
    • Deutsche "arme" ArmA - Szene.....

      Da ist aber einer Tapfer, der den Text hier verfasst hat, der quasi mit seiner Geschichte das "aktuelle" ArmA Debarkel beschreibt.... Ich hoffe ich lös jetzt kein Chaos aus... Aber warum ist es Momentan wichtig das andere Clans, die Missionen anderer füllen müssen.... so Interpretiere ich LiquidBlaze seine Anfrage....

      Nun wenn man Quasi an früher zurück denkt, wo es eben noch nicht viele ArmA Clans gab, entwickelten sich einige welche einen rießigen Memberzuwachs in den jahren 2011 - 2012 hatten... Sie Brigarde2010... Dort waren im Jahr 2012 (!)800 Member angemeldet.... Darunter war auch ein Odium, welcher dann die Gruppe W gründetet... Auch ein Bunkerfaust spielte dort und es entstand die 3. Jägerkompanie. Allein wenn man GreyWolfs liste heute mal anschaut und sieht wieviele Arma Clans es heute gibt, weiß ich das die Meisten nicht mehr als 10 Mann Stark sind.... Doch wie kommt es dazu... Wenn man weiter macht mit den Abspaltungen, entstand aus der Brigarde2010, die Gruppe W 3.JgkP,EMP (Einmal mit Profis), KGB (Kampfgruppe Berserker) *ehemalige Mitglieder der 3.JGKP*, SEL (Spezial Einheit Luchs) *ehemalige Vision5, Sealteam 10, Arma Interessengemeinschaft...

      Hier sieht man, was aus einer großen Brigarde2010 alles entstanden ist.... Nur die Brig 2010 gibt es leider nicht mehr....

      Doch warum ist es genau so???
      Weil nicht jeder mit einem "Führer/Führungsstil" klar kommt und geht und macht mit 2-3 Leuten einen Server auf, ein TS und ne kleine HP.... und schon ließt man wieder TEAM X sucht Rekruten usw... Genau deswegen ist die ArmA Szene so desolat....

      Am besten finde ich wenn z.B. gleich gesinnte sich an einem Tisch setzten und etwas Vernünftiges aufstellen... s.h. Viruelle Lehrbrigarde 16. Alle wollen BW Spielen, Panzer und SPz so wie Inf kommt zum Einsatz. Haben ein gemeinsames Leitbild geschaffen. Mussten dabei vermutlich auch etliche Diskusionen führen und evtl. Verluste von "Leistungsstarken Membern" hinnehmen...

      Das die Alten ArmA Veteranen alle Älter werden und andere Interessen haben, mag sein... jedoch bin ich sicher das viele alte ArmA- Junkys wieder sich ransetzten, wenn vernünftige Mod- Sets und Szenarien erstellt werden. Zeus ist sowie so der größte beschiss in Sachen Missionsbau.... Ich kann keine Skripte, daher Zeuse ich.... und mach genau da einen Panzer feind wo der Gruppenführer nun lang läuft.... Tja... solche Missionen haben die alten eben nicht gern...

      Warum ich gerade den Verfasser erwähne liegt mir Perönlich auf der Hand.... von EMP gings für ihn zur KGB dann zu den Oldschool Brothers und zur SEL und Plötzlich gibt's TAC CORP... Naja, wenn man diese Entwicklung sieht, braucht man sich nicht wundern, das der eigene Clan nicht auf die beine kommt und Fremde Communitys die Missionen füllen müssen.

      Wenn man sich die Grey Wolfs Liste anschaut, so gibt es so viele Fallschirmspringer einheiten..... man müsste sich nur ein gutes Konzept überlegen und schon hat man wieder Clans mit guten Memberzahlen... Nur leider denken vermutlich viele die einen Clan gründen "Ich mach es besser als die...." leider habe ich erlebt, ist dem nicht so....
    • Die Theorie das unzufriedene Leute mit 2-4 Leuten einen Clan aufmachen und das der Community schadet, halte ich persönlich eher für eine Geschichte aus dem Bereich der Mythen und Legenden. Der erste Knackpunkt der da fast immer fehlt ist der Ausschlaggeber. Das ist nicht sehr verwunderlich, denn das hat auch immer etwas mit Selbstreflektion zu tun und die kann dann auch mal unangenehm sein. Wenn Leute viel Zeit und viel Aufwand auf sich nehmen um selbst einen Clan oder eine Community zu gründen, dann hat das immer seine Gründe. Ist ArmA World nicht aus ähnlichen Gründen und Motiven entstanden? ;)

      Ich verstehe auch nicht warum man Misserfolge nur negativ sieht. Natürlich ist das erstmal kein gutes Gefühl, aber es findet meistens immer eine positive Entwicklung statt. Ich falle im Zweifel lieber fünfmal auf die Nase und stehe dann am Ende besser da als vorher.

      Das Thema "Führungsstil" oder besser gesagt Sozialverhalten ist dann schon wieder eine andere und für mich ziemlich große Schublade.
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    • @Hartman, du scheinst ja ziemlich viel in meine Diskussionanfrage rein zu interpretieren. Doch ich muss dich enttäuschen, du siehst da einiges nur aus sehr großer Distanz, du warst ja immerhin noch nicht einmal bei unseren Events um dir ein Bild machen zu können. Die Verteufelung von Zeus ist mir ein Rätsel. Unsere Zeus-Missionen sind zu 90% geskriptet und vorgebaut, also ein Hybridsystem. Nicht jede Community verwendet Zeus im selben Rahmen und Maß. Wir können uns jedenfalls absolut nicht beklagen und sind von vornherein auf die Idee gekommen eher ein Treffpunkt für Communitys zu bilden und Missionen mit anderen Communitys zu spielen als selbst mit 60 Mann aufzutreten. Und seit zirka 6 Monaten erfreuen wir uns einer immer großer werdenden Teilnehmerzahl bei unseren Missionen. Mein persönlicher Werdegang war ein Prozess von Erfahrungssammlung und hat in dieser Diskussion absolut keine Relevanz.

      Was die Grunddiskussion angeht zielte dies eher darauf ab, wie die Stimmung der ArmA-Spieler gegenüber anderen Clans als ihrem Eigenen ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von LiquidBlaze ()

    • Ich nehme mal an, die meisten werden hier weiterhin schreiben: "An und für sich stehe ich neuen Communities aufgeschlossen gegenüber.", aber insgeheim auch klar wissen, dass es immer Communities gibt, denen gegenüber man nicht mehr aufgeschlossen ist. Das kann an einzelnen Mitgliedern liegen, an den Missionen, die man bei diesen Communities erlebt hat, oder ganz grundsätzlich an der Art und Weise, wie sich eine Community präsentiert. Für mich persönlich kann ich sagen, dass von den Communities, die ich bisher näher kennenlernen durfte, zum Glück nur ein geringer Bruchteil für mich als 'unbrauchbar' wegfallen. Allerdings habe ich auch schon Massen von Communities gesehen, bei denen Präsentation, Zielsetzung und Aufstellung mich so abschrecken, dass mir meine Zeit für ein näheres Kennenlernen definitiv zu schade ist.

      Verspricht mir eine mir noch unbekannte Community durch ihr Auftreten, ihre Präsentation kein Spielerlebnis, das mich unterhält oder das meinen Mindesterwartungen an ein Spielerlebnis entspricht, dann habe ich auch kein Interesse an dieser Community oder ihren Missionen. Da hat prinzipbedingt jeder eigene Präferenzen.
      Diese Erwartungshaltung ist auch der Grund dafür, weswegen sich Communities aufspalten, abspalten, neu gründen etc.: Ein Dachverband oder eine Großcommunity ist zwar ein tolles Mittel zum Zeck, aber wenn man da nicht das geboten bekommt, was man will, muss man sich entweder etwas anderes suchen oder etwas eigenes aufmachen.
      Eine Community ist immer eine Form von Kompromiss - als Spieler ordne ich mich der Community unter, nehme also evtl. sogar Nachteile in Kauf, aber nur solange der Gewinn für mich noch stimmt. Übersteigen die Nachteile den Gewinn, verlasse ich die Community. Das gilt auch für Großcommunities oder Zusammenschlüsse von kleineren Communities, wie Hartmann sie hier anspricht. Souveränität ist ein hohes Gut - ist mir das wichtig, kann ich den Kompromiss nicht eingehen, diese zu teilen oder gar abzugeben.

      Was heutzutage abgenommen hat - und ich muss sagen, dass das etwas ist, wofür wir eigentlich dankbar sein können - ist die Hürde, communityübergreifend zu spielen. Das Angebot ist stark angewachsen und dank schneller Internetverbindungen scheut man sich seltener, bei einer anderen Community zu spielen, selbst wenn man mehrere GB an Mods herunterladen muss. Das einzige, was wir dadurch verloren haben, dass heutzutage mehr kleinere Communities miteinander spielen, statt einzelner großer Communities untereinander, ist, dass früher das Eingespielt-Sein in einer Mission natürlich meistens gegeben war. Zwei verschiedene Communities haben auch immer zwei verschiedene Spielarten und -standards. Kommen fünf oder mehr Communities zusammen, geht das natürlich noch weiter auseinander.
      Für mich jedenfalls ist das ein Preis, den ich durchaus bereit bin zu zahlen, ohne dadurch die Erfüllung meiner Spielerlebniserwartung gemindert zu sehen. Geht die Differenz nämlich zu weit auseinander, schließt sich eben wieder der Kreis: Dann bin ich dieser Community gegenüber nicht mehr 'aufgeschlossen'.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Belbo ()

    • Ich denke das sich mehr das Spieler Spektrum geändert hat!
      Ich bin Leiter einer der weniger PvP Teams die es noch gibt.
      Wenn ich dann die Anfangszeit von OFP denke wo ich mit 40 Teams TvT gespielt haben ,bekomme ich heute kaum ne handvoll zusammen. Arma hat sehr viel Konkurrenten bekommen und hat auch mehr sein eigenes Gameplay geändert. Mehr Richtung Coop, kenne ja kein Spiel wo PVE mit 100-150 Spielern möglich ist.
      Sieht man ja auch an der Liste ,95% Coop und diese mit einem riesigen Spektrum von Bundeswehr bis Freizeit Spieler. Und weil die Kosten für Server und HP ins bodenlose gefallen sind, wir sind mit 150€ gestartet 2001, kann sich jeder da was selber Aufbauen ohne Probleme. Da verteils sich halt immer mehr.


      --> -> Rechtschreibfehler sind Gratis <- <--
      --> Wer welche findet kann sie behalten <--

      German Nato Corps
    • Belbo hat es wohl auf den Punkt getroffen.
      Ich für meinen Teil sehe eine Art "Globalisierung" innerhalb der ArmA-Szene. Community-Grenzen sind nicht mehr so stark ausgeprägt, wie es vielleicht 2010-2013 der Fall war. Wenn man das ganze analytisch betrachtet, so kann man schon sagen, dass sich die ArmA-Szene heute durch ihre Vielfalt auszeichnet und keine homogene Masse mehr bildet, wie es vielleicht zur Hoch-Zeit von ArmA 2 ausgesehen hat.
      Die großen Clans sind durch Interessenkonflikte zersplittert. Das ist in meinen Augen ein völlig normaler Prozese, denn wir alle entwickeln uns weiter. Umso mehr Mitglieder eine Community hat, umso mehr Interessensbereiche müssen für den Einzelnen Spieler abgedeckt sein. Ab einer gewissen Spielerzahl ist es unmöglich, alle zufrieden zu stellen und es kommt zwangsläufig zu einer Abspaltung. Durch ArmA 3 existiert auch nicht mehr das klassische "elitäre" Bild eines ArmA-Spielers mit all seinen Erfahrungen und "seines" Clans. ArmA 3 hat seinen Zweck laut Bohemia erfüllt. Bohemia hat gewollt, mit ArmA 3 eine größere Bandbreite von Spielern anzusprechen. Das haben sie geschafft. Exile, AltisLife und wie sie alle heißen haben viele neue Arten von ArmA-Spielern hervorgebracht. Und von dieser großen Masse schwappt auch immer mal wieder eine kleinere Anzahl an Spielern in die taktische Armawelt und findet dort ihr Zuhause.
      An und für sich sehe ich die Entwicklung insgesamt als eine sehr Positive an und freue mich weiterhin diese Vielfalt immer wieder neu kennenzulernen.
    • Ich bin seit einem halben Jahr TvT-Freelancer und stehe auf One-Life-Modus und RHS-Mods.
      Vor ca. 1,5 Jahren war für mich die o.g . Frage zentral.

      Denn als Fan von großen TvT Schlachten, bin ich für gemeinsame Missionen: Weg von der Clan-Fixiertheit, hin zum Gemenischaftsdenken.

      Die erwähnte Zersplittertheit finde ich tatsächlich nicht das Problem: Das Problem ist, wenn sich die Leute dann nicht riechen können und 10 Mann Missionen anstatt sich wenigstens zu Events zusammen zu finden. Deshalb nehme ich die Existenz von TacCorp eher positiv.

      Die Frage ist: Warum nimmt Zersplitterung zu und nicht ab? Meiner Meinung nach einfache Gründe:
      1. Je mehr Interessen und Erwartungen, desto schwieriger ist es alle glücklich zu machen
      2. Je größer die Anzahl an Menschen, desto schwieriger die Orga-Arbeit
      3. Elite-Abgrenz-Bedürfnis statt Gemeinschaftsdenken (Arma Gemeinschaft)

      Meine eigenen Beobachtungen, wie diese Probleme hier und da gelöst wurden:
      1. Klare Ziele + Umfangreiches aber übersichtliches Feedback-System: Bei TTT zum Beispiel reicht es von extra eingerichteten AARs zu regelmäßigen Feedback-Treffen.
      Gleichzeitig werden die Ziele der Community klar formuliert: Viel Training, Mechanisierte Kräfte, viel Coop, extrene Events als Sahnehäupchen.

      1 + 2. Wenn ein Clan ein Event ausrichtet, Mitarbeit anderer Clans hinzuziehen. Bei Einaldungen anderer Clans Hilfe anbieten:
      Als ich gesehen habe, dass es schwieriger wird das letzte SOB Event zu organisieren, habe ich meine Hilfe angeboten und sie wurde dankend angenommen.
      Dabei hatte ich auch ein Mitspracherecht: In einer Führungspositon konnte ich ein Paar Vorstellungen der von mir eingeladenen Clans einarbeiten.

      3. Statt einer eher undurchsichtigen Coopetition mit geheimen Einladungen, werden Events (unter Beachtung Beachtung Punkt 1 und 2) mit offenen Einaldungen immer erfolgreicher.

      In diesem Sinne wünsche ich euch Kompromissbereitschaft, viele externe Mitgestalter und eine offene, gemeinschaftliche Athmosphäre.
      "Kein Plan überlebt die Feindberührung"