Jägerbataillon 533

Jägerbataillon 533


Das Jägerbataillon 533 aus Düren


Das Jägerbataillon 533 in Düren entstand nicht direkt aus der traditionellen Jägertruppe. Aus den letzten Auswirkungen der Heeresstruktur III wurde 1981 das PzBtl 533 in Düren aufgestellt, es war zu Beginn mit dem Kanonenjagdpanzer bestückt. Die Heeresstruktur III sollte zu einer größeren Mechanisierung des Heeres führen und sollte auch die noch fehlenden Panzerbataillone aus der Heeresstruktur II auffangen. In der Heeresstruktur IV wurde das Potenzial des Warschauer Paktes als besonders bedrohlich eingeschätzt, daher auch die Aufwertung des PzBtl533 1983 auf den M48 A2 GA2.


Die veränderte Sicherheitslage 1989 – 1991 zeichnete schon im Vorfeld starke Einsparungen bei den Panzerdivisionen ab. Um den Standort Düren halten zu können und da auch das PzBtl533 nicht auf den modernen Leopard umgerüstet war, wurde das Panzerbataillon 533 mit einem Truppengattungswechsel zum Jägerbataillon 533 und sollte die Tiefebene Düren - Köln im Form des Jagdkampfes sichern.



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Als folge der Heeresstruktur V (1991) und „Heer für neue Aufgaben“ (1996) wurden weitere Einsparungen im Bereich des Territorialheeres nötig. Da das JgBtl533 in Düren vorwiegend für die Landesverteidigung vorgesehen war und nicht zu einem Hauptverteidigungskräfte aufgewertet wurde, wurde es nach 5 Jahren 1996 aufgelöst und der Standort Düren geschlossen.


(Weitere Informationen...)




Das Wappen setzt sich aus Teilen des Wappens des PzBtl 533, einem Teil des Wappens der Stadt Düren und dem Symbol Bild der Hubertus Legende zusammen, es ist das originale Wappen des JgBtl533.



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