[NDF]National Defense Force - rekrutiert neue Soldaten BW / MilSim

    • ab 18
    • [NDF]National Defense Force - rekrutiert neue Soldaten BW / MilSim

      Achtung, still gestanden!



      Hallo zusammen,

      die National Defense Force ist ein Clan, der sich dem taktischen Spielen von Arma 3 verschrieben hat. Wir pflegen dieses einmal die Woche in einer 2-3 stündigen Mission und unter der Woche in Trainings- und spontanen Zeusmissionen.



      Unsere Truppeneinteilung in Missionen erfolgt je nach Situation. Engagierte und aktive Spieler erhalten je nach Ausbildung spezielle Rollen in Missionen.
      Das hierbei etablierte Rangsystem wird allerdings nur in Missionen angewendet. Soll heißen: Wir versuchen eine Balance zwischen lockerem Umgang und immersiven Roleplay zu erreichen.
      Im Clan legen wir viel Wert auf ein respektvolles und faires Miteinander. Wegen der Disziplin und dem Teamplay gilt bei uns auch ein Mindestalter von 18 Jahren.


      Bei uns erwartet euch:

      - engagierte Spieler
      - mehrere Verwendungslehrgänge (Sanitäter, MG-Schütze, Grenadier, Panzerabwehr, Gruppenscharfschütze, etc.)
      - realitätsnahes Rangsystem
      - eigener Rootserver mit 2 laufenden Spielservern
      - von unseren Mitgliedern gebaute Missionen
      - Spielerlebnis mit ACE3 und TFAR


      Was wir von euch erwarten:

      - originale Lizenz für Arma 3
      - Teamspeak 3
      - Spaß am Spiel
      - ein gewisses Maß an Disziplin
      - Mindestalter von 18 Jahren (in Einzelfällen können Ausnahmen gemacht werden)
      - funktionierendes Headset



      Hier kannst du einen Einblick in unser Teamplay erhalten.
      Ausserdem findest du darüber noch andere Clips!


      Wenn DU Interesse hast und / oder Fragen, schau doch auf unserer Homepage ( ndf-clan.com ) oder im Teamspeak ( ts.ndf-clan.com) vorbei.

      JaDo | Domenic
      [NDF] National Defense Force
      (Homepage [NDF] | Youtube [NDF] JaDo)

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    • Einsatzbericht Teil 1: OP Peacekeeper Finale Teil 2 "The End" von StFw. MoaB

      TOC: StFw. MoaB
      Delta Lead.: StUffz. Faital , [NDF] DieTaube_22 , StUffz. Balderich , HptGefr. Eric Luz
      Delta: Skymaster , Uffz. JaDo , OStGefr. John"Soap"McTavish , Belly , Fabian


      Bericht aus der Sicht von StUffz. Faital (GrpFü) von Gruppe Delta (KSK)

      Auf Isla Duala zog sich der Kampf gegen die Milizen bereits über Monate. Letztlich wurde aber ein Vorstoß vollzogen, der den Feind von der Hauptinsel trieb. Während sich die Lage auf der Hauptinsel dadurch beruhigte, brodelte es im Norden um so mehr.

      Dank Befragungen von Gefangen und Sichtung von Dokumenten konnten wir den Standort zweier Warlords eingrenzen. Die Hoffnung, dass die Gefangennahme dieser dazu führe die Miliz zu zerschlagen, ließ die Mobilisierung der KSK erfolgen.


      (Größe angepasst: Original anzeigen)

      Wir wurden bei Nacht von der USS Freedom aus in unser Einsatzgebiet geflogen und der Blackhawk konnte uns unentdeckt auf der nordöstlichen Insel absetzen. Der Plan war bereits geschmiedet und so machten wir uns direkt auf zum Objective Alfa. Die Sichtverhältnisse waren anfangs äusserst schwierig und so brauchten meine Kameraden und ich einen Augenblick um uns daran zu gewöhnen. Zwar dämmerte es allmählich, aber leichter Nebel nahm uns zusätzlich die Sicht.
      Als sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, gingen wir voran und suchten unseren ersten Aufklärungspunkt auf. Kaum angekommen, entdeckten wir bereits die ersten bewaffneten Kontakte. Unsere Informationen schienen demnach korrekt zu sein.

      Delta Lead und Delta teilten sich ab diesem Zeitpunkt auf. Während ich mit Delta Lead die Position nach Westen verschob um das Objective Alfa, ein Flugfeld, überwachen zu können, ging Skymaster mit seinen Männern am Strand im Osten um der Flugfeld herum. Dort hielt Delta sich bereit für den Eingriff.

      Wir hatten uns südlich des Flugfeldes einen geeigneten Ort gesucht und vollendeten die Aufklärung des Objekts. Einige patrouillierende Männer, zwei schwere MGs und vereinzelte Wachposten konnten wir ausmachen. Ich befahl meinem Gruppenscharfschützen StUffz. Balderich das Hauptziel im Visier zu halten. Hierbei handelte es sich um ein zweistöckiges Gebäude mit Dachterrasse auf dem ein schweres MG stand. Wie wir vermuteten, müsste sich dort wohl auch das HVT aufhalten. Warlord “Hektor”.

      Gerade als wir den Eingriff beginnen wollten, drohte uns einer der Patrouillen zu entdecken. Keine zehn Meter von uns entfernt ging er seine Runde. Ich gab das sofortige “Angriff stoppen” über Funk und wir harrten aus. Die Anspannung stieg und der Puls schnürte uns die Hälse zu. Der Einsatz drohte zu scheitern.

      Die Sekunden verstrichen wie Minuten, jeder Atemzug schien eine Ewigkeit anzuhalten. Doch dann endlich wendete sich die Patrouille von uns ab und entfernte sich. Durchatmen. Wir ließen ihn sich weiter von uns entfernen. Delta hatte währenddessen ein abgelegenes Haus am Ostende des Flugfeldes besetzt und warteten auf meinen Befehl den Eingriff zu beginnen.


      (Größe angepasst: Original anzeigen)

      Ich schätzte die Lage als entspannt genug ein, den Feuerüberfall durchzuführen. Gezielt schalteten wir die schweren MGs und einen Teil der Patrouillen aus. Gleichzeitig bekam Delta den Befehl vorzurücken und in den Nahkampf überzugehen. Unter unserem Deckungsfeuer erreichten sie die ersten Gebäude am Flugfeld und begannen mit der Säuberung.


      Alarmierte Milizionäre konnten wir direkt ausschalten bevor sie zu einer echten Bedrohung wurden. Auch aus dem Westen kommende bewaffnete Offroader wurden umgehend gestoppt. Eine Schrecksekunde gab es jedoch, als ein bis dato unbekannter Wachposten in unserem Nahbereich sich und näherte und überraschte. Dank guter Reflexe von StUffz. Balderich konnte aber auch dieser ausgeschaltet werden.

      Delta näherte sich inzwischen dem Hauptgebäude und drang kurz darauf ein. Wir nahmen heftige Schusswechsel war. Nach Ausklingen des Gefechts kam die Meldung von Skymaster “Wir haben das HVT und Gebäude gesichert”.

      Ich kontaktierte daraufhin Nightbird um die Abholung des HVT einzuleiten. Zwar hatten wir noch vereinzelte Kontakte auszuschalten, aber Objective Alfa war gesichert.

      StUffz. Balderich und HptGefr. Eric Luz verblieben auf Overwatch. [NDF] DieTaube_22 versorgte die Verwundeten nahe des Hauptgebäudes und der Rest der Truppe sicherte das Flugfeld für den ankommenden Helikopter. Die Übergabe der Geisel an Nightbird ging reibungslos von Statten.
      JaDo | Domenic
      [NDF] National Defense Force
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    • Einsatzbericht Teil 2: OP Peacekeeper Finale Teil 2 "The End" von StFw. MoaB


      Der Weg von Alfa zu Bravo war allerdings noch zu bewältigen. Wir hatten im Briefing erfahren, dass die gesamte Insel feindlich besetzt sei und wir Straßen und Dörfer meiden müssen. Da uns unser Weg zwangsweise an genannten Gefahrenstellen vorbeibringen würde, mussten wir mit weiteren Schusswechseln rechnen.

      Wir besprachen zwei Routen um jederzeit auszuweichen zu können, sollten wir zu viele Milizionäre im Weg haben. Wir marschierten los und wie befürchtet trafen wir nach wenigen hundert Metern auf die ersten Kontakte. Nördlich gelegen hatten wir eine kleine Ansammlung feindlicher Kräfte und im Westen patrouillierende bewaffnete Fahrzeuge. Uns blieb keine Wahl, wir mussten uns einen Weg freikämpfen und so wählten wir den Norden.

      Ich ging mit Delta Lead auf eine Overwatchposition westlich um die Zufahrtstraße beobachten zu können. Delta ging angeführt von Skymaster in Stellung um die Truppen im Norden ausschalten zu können. Gezielte Schüsse waren die Folge und neutralisierten das Hindernis. Natürlich konnte dieser Plan nicht problemlos funktionieren und die motorisierte Patrouille im Westen bemerkte die Schüsse. Die PKW eilten zu ihren Kameraden und fuhr Delta Lead direkt in die Arme. Wir streckten die Fahrer sowie die Schützen nieder und konzentrierten dann unser Feuer auf vereinzelte bewaffnete Männer am Straßenrand. Die unmittelbare Gefahr war zunächst einmal gebannt und so marschierten wir weiter nach norden Richtung Strand.

      Dort angelangt machten wir uns auf weiter nach Osten vorzudringen um Objective Bravo zu erreichen. Aber erneut war uns der Weg versperrt. Mehrere bewaffnete Offroader patrouillierten auf den Straßen zwischen uns und Bravo. Auch hier war das Risiko entdeckt zu werden zu groß. Der Strand bot kaum Deckung und ein Durchschlüpfen über die Straße war nahezu aussichtslos.

      Delta marschierte auf ein Haus am Ende der Straße zu um von dort auf wirken zu können. Delta Lead verblieb etwas südöstlich an einem Hang. Das Kreuzfeuer war bereit, wir mussten die Falle nur zuschlagen lassen. Das Opfer, in diesem Falle ein bewaffneter Offroader, kam auch kurz darauf und unsere Falle schnappte zu. Das Sperrfeuer vernichtete das Fahrzeug und die Besatzung versuchte zu entkommen. Aber auch diese konnte aufgehalten werden.

      Durch unser gezwungenes lautes Vorgehen schien inzwischen die gesamte Nordostinsel von uns Notiz genommen zu haben und so verstärkten sich die Bewegungen des Feindes. Immer mehr drohten wir entdeckt zu werden. Einige Aufklärer des Feindes mussten wir noch eliminieren bevor wir weiterziehen konnten.

      Der Druck war enorm auf unseren Schultern. Ein HVT war zwar bereits in Gefangenschaft, aber der Erfolg der Mission hing am seidenen Faden. Wir mussten HVT Paris ebenfalls gefangen nehmen. Die Anspannung war bei allen spürbar und auch die Blessuren drückten auf die Moral.

      Dennoch war der Ehrgeiz groß genug um weiter zu marschieren. Nicht mehr weit und wir sollten das Objective Bravo erreichen. Delta bezog direkt nördlich von Bravo Stellung an einem Gebäude und machte sich für den Eingriff bereit. Delta Lead hingegen umlief den Komplex großräumig über Norden um von dort aus Sicht zu erlangen.

      Unsere Position erwies sich als bestens geeignet. Wir hatten sowohl den Komplex, als auch die Zufahrtstraße in unserem Sichtbereich und konnte somit Delta den Befehl geben einzudringen.


      (Größe angepasst: Original anzeigen)

      Delte sprang direkt an die Aussenmauer des Objective Bravo und war bereit einzudringen. Unser Gruppenscharfschütze eliminierte das schwere MG vor Ort und unterstützte Delta, die nun eindrangen.

      Wir hörten heftige Schusswechsel im Inneren, jedoch waren unsere Augen mittlerweile nach süden auf die Straße gerichtet. Denn wir hatten für Aufmerksamkeit gesorgt und zogen weitere Patrouillen an. Unser MG begann direkt mit der Unterdrückung und zwang die Feinde dazu in Deckung zu gehen. Dies nutzten wir um mit gezielten Schüssen die Patrouille zu zerschlagen.

      Delta kam in der Zwischenzeit sehr zügig voran und vermeldete bald die Sicherung des Komplexes. Allerdings meldeten sie auch HVT Paris war verstorben. Delta untersuchte noch oberflächlich Dokumente nach Informationen und machte sich kurz darauf bereit abzurücken.

      Abrücken mussten wir tatsächlich schnellst möglich, denn der Feind war alarmiert und schickte immer mehr Truppen in unsere Richtung. So gaben wir, Delta Lead, Delta Deckung, so dass sie hinter unsere Stellung ausweichen konnten.

      Schwer angeschlagen kamen sie uns entgegen. Wir nutzten Rauchgranaten zur Sicherung und unterstützten Delta bei ihrem Rückzug. Während des Rückzuges kontaktierte ich unseren TOC um die Evakuierung einzuleiten. Leider bekam ich aber die Antwort, dass wir uns durchschlagen müssen, da eine Evakuierung derzeit nicht realisierbar sei.

      Wir versorgten also unsere Verwundeten und besprachen die uns gebliebenen Optionen. Nach Süden auf die Hauptinsel war in unserem Zustand nicht möglich, da wir an Mobilität eingebüßt hatten und uns allmählich die Munition knapp wurde. Also musste eine Alternative her. Nach kurzer Rücksprache mit dem TOC erfuhr ich, dass der nordwestliche Bereich dieser Insel relativ sicher sei. So war unser nächste Ziel eindeutig.

      Wir marschierten also nach westen. Kurzzeitig schien es als hätten wir unsere Verfolger abgeschüttelt, bis wir Lichter hinter uns wahr nahmen. Dank der schützenden Dunkelheit wurden wir jedoch nicht entdeckt und konnte weiter Distanz aufbauen.

      Nahe eines alten Leuchtturm wogen wir uns in Sicherheit und so forderte ich erneut die Evakuierung an. Erneut die Absage seiten des TOC. Die Evakuierung per Helikopter war nach wie vor unmöglich. Die Blackhawks kamen nicht durch die Flugabwehrabstellung bis zu uns.

      Der neue Plan des TOC war ein nahe gelegener Hafen in unserem Südwesten. Dieser war jedoch feindlich besetzt und Zwang uns erneut zu Handeln.


      Das übliche Vorgehen funktionierte hierbei nur bedingt und unsere Overwatchposition war zu sehr eingeschränkt, so dass Delta nahezu vollständig auf sich gestellt war.Glücklicherweise war der Hafen kaum gesichert und so gelang uns das Einnehmen weitestgehend problemlos.

      Wir bezogen Stellung im Hafen und warteten auf das US Navy Patrol Boat, das uns abholen sollte.

      Die Minuten verstrichen und es erschien kein Boot, dafür aber Der Feind aus Osten. Zunächst waren es vereinzelte Schützen, die wir nach kurzem Schusswechsel bekämpft hatten. Ihnen folgte allerdings ein BTR sowie ein M113, die uns unter große Probleme setzten. Erneut kontaktierte ich den TOC und bat um sofortige Luftunterstützung. Diese war ohnehin bereits in der Luft um den Druck von uns zu nehmen.

      Die A-10 traf einen Moment später ein und vernichtete den BTR. Der M113 jedoch war für den Piloten scheinbar nicht einsehbar und so waren wir nach wie vor unter heftigen Beschuss. Wir zogen uns aus dem Kampf zurück und warteten am Dock auf das Patrol Boat, das nun auch endlich eintraf.

      Wir saßen auf und ließen uns zurück zu USS Freedom bringen.

      Ein HVT in unserer Gefangenschaft, ein HVT killed in action und einige Dokumente erlangt. Auch wenn der Einsatz sehr brenzlich verlief und immer drohte zu scheitern, war es dennoch eine erfolgreiche Nacht und hoffentlich das Ende der Milizen auf Isla Duala.
      JaDo | Domenic
      [NDF] National Defense Force
      (Homepage [NDF] | Youtube [NDF] JaDo)
    • Neu

      Einsatzbericht: "Zargabad in Flammen" Zweiteiler von StFw. MoaB

      Geschrieben von Fw. Faital


      Teil 1:
      Zargabad wird seit geraumer Zeit von islamistischen Rebellen heimgesucht und versinkt immer mehr im Chaos. Die NATO-Einsatzkräfte vor Ort versuchen die Zugangstraßen zur Hauptstadt abzuriegeln und somit die Rebellen einzuengen. Während die Amerikaner die Straßensperren halten, hat die Bundeswehr den Auftrag, die Stadt zu befreien.

      Wir, ein Jäger- und ein BAT-Trupp, hatten am Dienstag unseren ersten QRF-Einsatz. Es galt eine im Norden der Stadt errichtete Straßenblockade der Rebellen aufzulösen.

      Ich, als Gruppenführung, besprach das Vorgehen mit dem BAT-Trupp und meinen Jungs. Mein Plan war es, zunächst die brachliegende Baustelle im Nordwesten der Stadt zu besetzen, um von dort aus Sicht und mögliche Wirkung auf die Kreuzung zu erhalten. Unter Feuerschutz des dort verbleibenden BATs sollten mein Jägertrupp auf die Kreuzung vorrücken.

      cCFuiMw.pngWir verlegten daher mit zwei TPz Fuchs zu der besagten Baustelle um Hinterhalte zu vermeiden. Überraschenderweise schienen die Rebellen mit unserem Vorgehen zu rechnen und nahmen uns direkt aus der Ferne unter Beschuss. Ausser einem kurzen Schreckmoment hatte der Beschuss allerdings keine Wirkung erzielen können und somit waren wir in der Lage die Baustelle zu unserem Vorteil zu besetzen.


      Der BAT-Trupp nutzte die erhöhte Stellung und schaltete den feindlichen Schützen aus. Somit konnten wir vom Absitzpunkt ausrücken. Wir nutzen jede sich bietende Deckung um möglichst ungesehen näher an die Kreuzung zu kommen. Aber abermals wurden wir bereits erwartet und kreuzten die Feuerlinie eines Wachpostens. Wieder war der BAT-Trupp, der intervenieren konnte und uns den Weg erneut frei schoss.






      o75K6UT.pngDie Annäherung an die Kreuzung war soweit erfolgt und wir befanden uns auf Tuchfühlung mit den Rebellen. Die jedoch waren erstaunlich gut organisiert und verlangsamten unser Vorankommen. Der BAT-Trupp war inzwischen wirkungslos auf ihrem Posten geworden und zogen daher mit den TPzs nach und versorgten bei Bedarf unsere Verwundeten direkt vor Ort.


      Mit einer riskanten Bewegung eines Teiltrupps gelang es uns letztendlich die Oberhand zu gewinnen und das feindliche Kreuzfeuer zu durchbrechen. Wir hatten die Kreuzung erreicht und und die Blockade gebrochen.


      Angeschlagen planten wir die Rückkehr zum Flugfeld und wollten gerade abrücken, als ein Funkspruch des TOC hereinkam. Wir mussten sofort dem nördlichen Checkpoint der US-Army zur Unterstützung eilen. Die Blockade der Kreuzung stelle sich in diesem Augenblick als Vorbereitung auf einen Angriff gegen den CP heraus. Die Rebellen hatte sehr viele Männer mobilisiert um die Abriegelung zu durchbrechen.


      Wir ließen uns daher zügig die Kratzer versorgen, steckten unsere Magazine neu und verlegten mit den TPzs etwas nördlich der Stadt gelegen auf eine Anhöhe.


      Dort bezogen wir Stellung und bauten eine Feuerlinie nach Südosten auf und eröffneten das Feuer auf die aus der Stadt drängenden Rebellen.

      Es war zwar eine relativ große Offensive, aber bei Weitem nicht so gut organisiert wie die Straßenblockade und daher nach wenigen Minuten kontrolliert. Wir hielten die Stellung bis die US-Army mit Bradleys anrückte und die letzten feindlichen Kräfte davon überzeugte sich zurückzuziehen.

      Für uns war damit der Einsatz erledigt und wir konnten zur Basis zurückkehren.

      Teil 2:


      Einige Tage später mussten wir erneut ausrücken. Eine Patrouille, die aufgesessen im Dingo, die südöstliche Region der Hauptstadt erkunden sollte, wurde schwer angesprengt und von unseren Truppen isoliert. Sie forderten einen MedEvac in die rote Zone an. So mussten wir erneut zusammen mit dem BAT-Trupp ausrücken und uns in das Wespennest begeben.

      HZgAdxE.pngDie Rebellen wussten, dass Verstärkung kommen würde und steckten daher an etlichen Kreuzungen Gummireifen in Brand um uns jegliche sicht zu nehmen. Leider mit Erfolg. Die Stadt lag in dichtem Nebel und teils in schwarzen Rauch.

      Uns war bewusst, dass dieser Einsatz riskant werden wird und mit unseren begrenzten verfügbaren Soldaten einem Himmelfahrtskommando gleich kam. Dennoch mussten wir zu unseren Kameraden und sie da heraus holen.

      Der direkte Weg durch die Stadt erschien mir zu riskant, ich vermutete eine Frontlinie auf die wir zufahren würden und beschloss somit, die Annäherung über den Süden der Zargabads. Wie sich heraustellen sollte, war dies die denkbar schlechteste Entscheidung. Der Feind stand tiefer als angenommen und so fuhren wir dem Feind nicht in die Flanke, sondern fanden die Rebellen in unserer eigenen Flanke auf.
      Schnell steckten wir fest und waren bereits angeschlagen. Wir waren kaum in der Lage bei den Sichtverhältnissen die im Hinterhalt wartenden Feinde auszumachen und daher war ich gezwungen den Befehl zum Ausweichen zu geben. Wir saßen also unter Beschuss auf und verlegten zurück zur Basis um uns neu zu sortieren.

      Der Feind hatte uns kalt erwischt und mit seiner takischen Fähigkeit überrascht. Wir brauchten Unterstützung und wir bekamen sie in Form zweier SPz Puma. Diese sollten die wichtigen Kreuzungen besetzen und von dort aus Druck ausüben. Druck, der uns Lücken auftun sollte.

      n6elyzp7.jpgVerwundet, frustriert und nervös rückten wir erneut aus. Diesmal auf dem direkten Weg, unterstützt durch die Puma.

      Die Präsenz der SPz zeigte sofort ihre Wirkung und der Feind ließ sich zurückfallen, da war unsere Lücke und wir nutzten sie. Wir rückten tiefer in die rote Zone vor und konnten bald darauf Sicht zu unseren Kameraden aufbauen. Ein Teil bezog eine strategisch wertvolle Dachterasse und konnte von dort hervorragenden Feuerschutz leisten.

      Der BAT rückte mit Unterstützung des anderen Teiltrupps vor und versorgte unsere Kameraden. Da wir ihren Dingo weitestgehend fahrtüchtig vorfanden, setzten wir die Reifen vor Ort in Stand um ihn ebenfalls bergen zu können. Alle Teile saßen auf die TPz und den Dingo auf und verließen die rote Zone umgehend.

      Da die TOC uns jedoch keinerlei Ruhe gönnen wollte, mussten wir ohne Pause direkt den nächsten Auftrag erfüllen. Südwestlich des Flugfeldes, nahe dem Staudamm, wurden mögliche Späher des Feindes aufgeklärt und dies galt es zu überprüfen und bei positiver Bestätigung zu unterbinden.

      Zu diesem Zweck rückten wir mit dem provisorisch instand gesetzten Dingo und einem TPz Fuchs aus. Die Bestätigung der aufgeklärten Späher fiel sofort positiv aus und so gingen wir in die Offensive über.

      Es handelte sich um eine kleine Splittergruppe, die keine größere Gefahr darstellte. Die Bedrohung, durch die Aufklärung unseres Stützpunktes, war somit beseitigt. Vorerst.

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