Blender Tutorials

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      Moin,

      kann mir jemand gute Tutorials für Blender (akt Version) in Verbindung mit ArmA (3) empfehlen.

      Nein ich will nicht den 5-ten Dingo oder 12 Panzer machen, es geht mir eher um Gebäude und was so dazugehört, um hier etwas die Dimension abschätzen zu können wollte ich mal wissen ob sich schon einmal jemand in die Richtung auf gemacht hat und dabei ein richtig gutes Tutorial gefunden hat.

      Das Arma Toolbox for Blender inkl. der Website habe ich schon gefunden auch ein paar YT- Videos nur haben die mich nicht überzeugt oder ich habe auf YT- Falsch gesucht.

      Also ich wäre aufgeschlossen für jeden hilfreichen Beitrag.

      Edit: Anfänger- Niveau wäre gut.
      Passwords are like underwear. You should change them often (okay, maybe not every day). Don’t share them. Don’t leave them out for others to see (no sticky notes!). Oh, and they should be sexy. Wait, sorry, I mean they should be mysterious. In other words, make your password a total mystery to others.
      :thumbsup:
    • Ja die Suche nach etwas spez. für ArmA3 und Blender ist, nennen wir es Interessant. Gibt es ggf. besser oder andere alternativen?

      Gibt es das von Mondkalb auch noch mal mit Bilder?
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      :thumbsup:
    • Ach, mir ist grad so nach einem Vortrag
      :43_popkorn:

      wie es scheint wird dort alles trianguliert wodurch unnötig hohe polygon zahlen entstehen ...

      Das hat nicht wirklich was zu sagen.
      Spoiler anzeigen
      Es existieren keine Polygone mit 4 Verticies. Das kann später von der software so uminterpretiert werden, damit man das Mesh leichter bearbeiten kann. Was man hat, sind trianglestrips und -fans. Das war's dann auch schon an Optimierung (einfach googeln). Diese werden auf directX und openGL ebene umgesetzt (und von der Hardware verstanden, nehme ich an), also haben Modder nicht wirklich einen Einfluss darauf. Ein viereckiges Polygon kann z.B ein kurzer Polygonstrip mit 4 verticies sein. 10 viereckige Polygone werden dann durch 22 Veticies definiert.


      leider gibt es auch keine alternativen für blender
      Ich bin sicher, das braucht es auch nicht XD
      Blender ist immer noch unangefochtene #1 der kostenlosen 3D-editoren, und lässt auch 2000€ schwere Software schwitzen. Das Problem ist nur, dass es für einfache Aufgaben schon "zu groß" geworden ist.

      Also Ich bin ja selber großer Blender-fan (habe mit Blender meine BLL für's Abi gemacht) kann aber leider nicht viel zur Integration in Armaprojekte sagen, da ich es noch nicht richtig versucht habe. Ich habe mir mal ein Tutorial darüber angeschaut, und kann Doc nur zustimmen. Die tutorials scheinen Hauptsächlich von Arma Spielern zu kommen, die Blender angefasst haben. So versuchen sie dann so viel wie möglich in arma tools statt in Blender zu erledigen, was meiner Meinung nach der falsche Ansatz ist.
      Ich denke, es ist besser, mit Blender anzufangen und dann Richtung Arma zu gehen. Wenn Du Blender verstehst, kannst du einfach dem User Guide bei dem exporterscript folgen. Alwarren scheint das auch so zu sehen und baut eine Menge Arma Funktionen in blender ein, damit man nicht auf umständliche Armatools zurückgreifen muss. Ich behaupte jetzt einfach mal, die Zukunft der arma-modelle liegt in Blender.

      Als allererstes sollte man lernen, mit Blender umzugehen. (Interface Navigation Editing und Texturenverwaltung sind wichtig)
      https://www.youtube.com/watch?v=PN8gOw4CnP0
      danach könntest du zu fortgeschrittenen Themen übergehen
      youtube.com/watch?v=ApzVWuPa4A4

      oder etwas ganz neues in Blender versuchen:
      seit kurzem kam ein Addon namens "Sensei Format" für Blender raus.
      youtube.com/watch?v=YtVHGnExYVs
      Geh mal die playlist durch. Vieleicht kommst du auf den Geschmack.
      Dieses Addon soll Blender noch einsteigerfreundlicher machen, hat aber einen großen Nachteil. Es kommt mit einer eigenen Steuerung (shortcut preset). Wenn du mit dem addon arbeitest, kannst du möglicherweise einigen anderen Tutorials nicht mehr folgen und wenn du das standard Blender setup verwendest, kannst du den vereinfachten tutorials von "Sensei Format" vielleicht nicht mehr folgen.
      Zum Glück kann man in den user preferences das layout ganz einfach hin und her wechseln, und "leicht" sein eigenes erstellen (was eigentlich niemand tut). Das input menu ist aber auch ziemlich gut aufgebaut (mit Suchfunktion und so) daher kann man es vieleicht auch verkraften, wenn in einem Tutorial gesagt wird "press shift space" und nichts funktioniert, schnell zu schauen, was im default shift leertaste macht, und dann das Sensei Format Äquivalent anschauen. Es sind ja nicht alle shortcuts geändert, sondern nur ein paar.
      Wichtig ist jedoch zu erwähnen, dass das "Sensei Format" die standard anfänger tutorials nicht ersetzt, da du auf jeden Fall verstehen musst, wie eine Szene/Material/Modell aufgebaut ist, um es für Arma exportieren zu können. Davon gehe ich jetzt zumindest aus.

      Allgemein könnte man das Sensei Format mit modulen vom ArmA editor vergleichen. Wenn jemand einsteigen will, kann man ihm sagen "Mit modulen kannst du dir super interessante Einsätze oder Schlachten zusammenbauen, aber wenn du die Mechanismen darunter findest, kannst du mit Scripting noch viel mehr erreichen."
      Genauso verhält es sich mit dem Blender Addon. Es nimmt die tieferliegenden Funktionen, und baut daraus Makros, damit du ganz einfach loslegen kannst. Aber vieleicht brauchst du für den exporter dann die eine oder andere Funktion.
      Aber keine Panik. Das Addon nimmt dir keine Funktionalität weg. Es verwaltet Modelle nur selbstständig, damit du dich nicht drum kümmern musst. ;)

      Dinge, die du bei der Tutorialsuche beachten solltest:
      Ich empfehle dir, bei der Suche eine Blender Version von mindestens 2.5 anzugeben.
      Blenderversionen erklärt für Neulinge:
      alles vor Version 2.5: ignorieren.
      2.5.x waren Testversionen. In dieser Zeitspanne wurde Blender von Grund auf neu entwickelt. Viele python skripts wurden in C++ umgeschrieben + neue Benutzeroberfläche. (wegen den massiven Änderungen war für diese Versionen die Tutorial-Nachfrage besonders groß)
      2.6.x stabiles "Neublender". Neue "cycles" Renderengine. Die neue engine ist supergeil, einfach der Hammer, aber halte dich erstmal fern davon. Ich bin sicher, Arma unterstützt die Features von cycles nicht. Aber wenn du richtig gut in Blender wirst, dann kannst du es vieleicht doch irgendwie nutzen ;)
      2.7.x aktuelle Versionen. Interface usability Verbesserungen.
      durchgehend wurden tonnenweise Features in Blender eingebaut.

      cycles ist ...
      Spoiler anzeigen
      eine Renderengine, für Blender entwickelt und vor knapp vier Jahren als blenderinterne Renderengine eingesetzt wurde.
      Renderengines sind die Programme, die eine virtuelle Scene einlesen, und aus den Daten ihrer Objekte ein Bild berechnen. Blender hatte das Problem, dass es zwar ziemlich gut zum modellieren und Texturieren war, aber die interne Renderengine einfach out-of-date wurde. Auf der anderen Seite gab es schon sehr gute kostenlose renderer wie POV-ray Yafa-ray, Lux-render etc. die von der community eingesetzt wurden.
      Deswegen entschied man sich, eine solcher physikbasierenden Engines in Blender fest einzubauen. (oben in der "menüleiste" kann man den "blender render" in "cycles" ändern)
      Cycles kann dann z.B. eine szene so beleuchten, dass nicht der winkel der Oberfläche zur Lampe und Kamera entscheidend ist, sondern Milliarden Photonen von der cpu oder gpu simuliert werden, und die Scene so beleuchtet wird, wie es in der Realität der Fall wäre. So bekommt man den Photorealismus für seine Szenen relativ einfach hin.

      Aber wenn man das tut, ändert sich unter anderem das gesamte Prinzip, wie die Modelle texturiert werden. Du musst dich stattdessen darauf konzentrieren, welche Einstellungen denn vom Arma renderer umgesetzt und welche von dem exporter erkannt werden können.
      Ich schätze, neben farbtexturen sind auch normalmaps/bumpmaps erlaubt. (und das ist schon viel genug)


      Tutorials ab version 2.5 haben das neue Interface, können aber mehr oder weniger umstrukturiert worden sein. Trotzdem kann ein 2.5 tutorial noch helfen, zumal du ja eh kein cycles verwenden willst.

      Die zwei Merkmale, um ein gültiges tutorial zu erkennen:
      Du erkennst die richtige version z.B. daran, dass ab 2.5 jeder Fensterbereich eine Markierung an der linken-unteren und rechten-oberen Ecke hat. (genauso eine, wie der Editor in diesem Forum)
      2. Achte darauf, dass beim Video oben in der Menuleiste "Blender render" im dropdown steht. (kannst einfach ans Video ende springen und da checken. Das stellt man nur ein mal am Anfang des gesamten Projektes ein)

      Fazit
      Spoiler anzeigen
      empfehlenswert:

      • Blender tutorials ab version 2.6.x.
      • 2.5 geht unter Umständen auch, wenn es um Anfänger-themen geht.
      • Blenderfeatures, die der exporter unterstützt.
      • blender texture-painting tutorials
      • fortgeschrittene texturing tutorials (texture baking + sculpting, normalmaps)
      • Sensei Format (und das dazugehörige Zerobrush ist auch cool)


      nicht empfehlenswert:

      • Tutorials die mit "nodes" zu tun haben. (node textures/materials)
      • cycles tutorials ((((vieleicht cycles baking))))
      • Blendertutorials für Armaspieler - Schau dir lieber tutorials von blender nutzern an. Die blender community ist weitaus erfahrener im erstellen von Modellen (und software tutorials) und extrem hilfsbereit.


      meine tipps

      • Lass dich nicht von den vielen Buttons in Blender einschüchtern. Lerne die wichtigsten Shortcuts. Niemand kennt alle shortcuts (Ich schätze es sind ~3000. Wenn ich versuche alle aufzuklappen, laggt mein i7 XD) Das arbeiten mit blender basiert auf try-and-error -> blender macht autosaves und backups
      • Probier in Blender die Leertaste (bzw. strg+leer in SF), wenn du eine Funktion nicht findest, weil z.B. der Tutor die Tastenkombination nicht genannt hat (ist Kontextsensitiv!)
      • Stelle sicher, dass die undo Funktion auf global gesetzt ist (File -> user preferences -> editing (oben bei den buttons) -> linke Seite) Das macht strg+z einfacher zu nutzen.
      • Stelle den "Orbit style" auf "Trackball" (auch in user preferences -> input -> linke seite etwas weiter unten). Dadurch stellt sich der 3d viewport nicht auf den Kopf.
      • Googlebegriffe: blender + decimate modifier | normalmap baking | sculpting | Retopology | UV-Unwrap
      • Falls Sensei Format das Export addon stören sollte, kannst du dir die "Append" und "Link" Funktion anschauen.
      • Bevor du mit einem Projekt anfängst, solltest du es am besten erst einmal speichern. Dadurch kann Blender das Projektarchiv aufsetzen.
      • Gebäude modelliert man am besten, wenn man mit dem Grundriss anfängt, und dann nach oben zieht, anstatt mit einem Würfel zu beginnen.
      • Das Shortcut strg+r ist sehr nützlich beim modellieren.



      Weil es ganz gut zum Thema "usability in Blender" passt und auch auf verschiedene andere Bereiche anwendbar ist, hier noch ein Video von einem empfehlenswerten Blender Kanal (leider auf englisch):
      Spoiler anzeigen
      youtube.com/watch?v=xYiiD-p2q80

      Ich gehe davon aus, dass die meisten hier Dslyecxis Video zum Thema usability in Arma gesehen haben. Wie ihr seht, kämpft die Blender community mit der Problematik genauso, wie die Arma community.
      Zeigt bitte ein bisschen Verständnis. Wir sind uns doch ziemlich ähnlich :53_hoff:
      Und die aus dem Video gezeigten Probleme sind zum großen Teil korrigiert worden.
    • Danke für die gute Zusammenfassung ich schau sie mir am Wochenende mal genauer an weil vorher lässt die Arbeit nicht mehr zu.
      Passwords are like underwear. You should change them often (okay, maybe not every day). Don’t share them. Don’t leave them out for others to see (no sticky notes!). Oh, and they should be sexy. Wait, sorry, I mean they should be mysterious. In other words, make your password a total mystery to others.
      :thumbsup: