"freiberuflicher" Missionsbauer bietet seine Dienste an.

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    • "freiberuflicher" Missionsbauer bietet seine Dienste an.

      Vorwort:
      Angefangen habe ich mit ArmA II - Operation Arrowhead im Jahr 2012. Seitdem bin ich durch verschiedenste Community gewandert auf der Suche nach meinem Plätzchen. Ab 2013 fing ich mit dem Missionsbau an. Damals natürlich noch mit sowas wie: Ich platziere Einheiten mit Wegpunkten und dann passt das schon. Manche Missionsbauer schlagen an dieser Stelle die Hände über dem Kopf zusammen. Klar, so hat aber mal jeder angefangen. Aber meine Missionen kamen damals schon gut an wegen ihrer Inszenierung und ihrer Atmosphäre. Ich lege beim Missionsbau den Fokus darauf, den Spielern ein Erlebnis bieten zu wollen. Ich habe mich jetzt jedoch erstmal dazu entschieden, das ganze als "Freiberufler" zu machen. Ich möchte mich erstmal nicht an eine Community weil mir das als Missionsbauer viel zu spezialisiert ist.

      Mein Stil:
      Ich baue fast ausschließliche Szenarien die vor allem bei regulären Kräften möglich sind. Eine Einheit der Spieler in einer eigenständig operierbaren Größe (Zugstärke und Größer) führt einen simplen aber gut durchgeplanten Einsatz durch. Dabei liegt der Fokus vorallem bei einem bzw. sehr wenigen Einsatzzielen, die die Spieler schaffen sollen. Ein Beispiel hierfür ist der simple Auftrag: "Landen Sie an Abschnitt Omaha und errichten Sie einen Brückenkopf, halten Sie diesen!". Und alleine dieser Auftrag kann schon mal 3 Stunden dauern. Ich kenne viele Missionen wo die Gefechtsgeschwindigkeit sehr hoch ist, und quasi durch eine Ortschaft "gerusht" wird, und ich rede hier vom MilSim-Bereich. Die Schlacht um eine Ortschaft, bei dem man den Feind Stück für Stück aus der Stadt drängen muss kann sehr intensiv werden. Gefechte um jeden Häuserblock etc. Alles gute Möglichkeiten den Spieler ein gutes Erlebnis zu schaffen, obwohl sie vielleicht nur wenige Kilometer in der Mission zurücklegen. Aber auch ein großflächiges Szenario ist möglich. Beispiel: Viel ebenes offene Land, ein paar kleine Dörfchen. Das Perfektes Einsatzgebiet für mechanisierte Infanterie mit Panzerbegleitung. Um eich mal ein persönliches Beispiel zu zeigen, verlinke ich hier mal ein Google Docs Dokument, welches einen OPORD für eine US Army Einheit in Irak 2003 enthält: DOCS_DOKUMENT Das OPORD ist jedoch noch nicht ganz fertig.

      Missionsbau, mein Ablauf:
      Wenn ich gerade die Lust verspüre, eine Mission zu bauen, dann recherchiere ich erstmal stundenlang nach Informationen zu aktuellen Konflikten. Gehe einzelne Schlachten durch, schaue eventuell auch Schlachtverlaufspläne durch, wenn welche vorhanden sind. Adaptiere eventuell einen Schlachtverlauf in eine in ArmA existierenden Karte. Bei einigen Missionen baue ich anlehnend an eine originale Schlacht oder die originale Schlacht selbst mit den in ArmA zur Verfügung stehenden Mitteln nach. Ich gucke mir ebenfalls Bilder und anderweitige Aufnahmen aus der aktuellen Kriegssituation durch um die Einheiten der Spieler und der Gegner so realitätnah wie möglich auszurüsten.

      Dann geht es in den Editor. Ich überfliege ein paar Maps, schaue mir ein paar neue und alte an. Das nimmt auch wieder mehrere Stunden in Anspruch, vorallem bei neuen Maps, um diese auf etwaige Fehler zu überprüfen. Eine Map muss für ein Szenario bei mir sehr viele Anforderungen erfüllen.

      Anschließend teste ich KI Verhalten im Editor um zu überprüfen ob eine Position geeignet ist. Dabei schaue ich mir die Sichtwinkel der KI im Detail an und entscheide dann für mich, ob sich eine Position beispielsweise für einen Hinterhalt eignet oder für eine MG-Stellung etc.

      Dann baue ich die Spielerbasis falls eine benötigt wird. Es folgt die Einsatzumgebung und die Verhaltensweisen der KI sowie detaillierte Platzierung von KI in taktisch klugen Positionen. Spieler müssen bei mir mit offenen Augen durch das Einsatzgebiet vorrücken. Sollte ich für bestimmte Ideen Scripte benötigen, werden diese natürlich eingebaut. Je nach dem wie es zu lösen geht das Problem.

      Mein Baustil ist wie folgt, ich baue weder reine Zeus-Missionen, noch vollgescriptete Missionen. Ich mache ein Hybridsystem. 2/3 der KI platziere ich vor und diese läuft über Server und 1-2 Headless Clients. Den Rest des Szenarios halte ich für den Zeusteil frei, der dem Gegner ein flexibles Wirken gibt. Zusätzlich können für mich als Zeus noch Rollenspielelemente anfallen. Oder ich habe 1-3 Spieler als Rollenspielhelfer. Je nachdem wie das Szenario einen Bedarf vorsieht.

      Natürlich braucht eine Mission ihre Zeit. Ich bin ein Mensch und habe sowohl ein Privatleben und Arbeit die natürlich an erster Stelle stehen. Aber um die 3 Monate dauert es schonmal. Es muss ja sehr detailliert an der Mission gearbeitet werden. Manche Missionen sind auch schon nach 2 Monaten fertig.

      Meine Missionsbeschreibung ist im Stil eines OPORD (Operations Order) angelegt. Siehe oben. Dazu noch die Slotliste mit Bewaffnung + Zusatzinfos am Ende. Meine taktischen Karten zeichne ich gemäß NATO Standard. Ingame wird auch über die NATO Standardisierung auf der Karte dargestellt.

      Mods:
      Ich habe ein grundlegendes Modspektrum an dem ich mich orientiere. Ab und zu können mal kleine bis mittelgroße Mods je nach Szenario benötigt werden. Syrien als Szenario benötigt natürlich eine entsprechende Map (Lythium ist gut geeignet) und die Iraqi-Syrian-Conflict Mod. Eine US Mission im Zeitraum 1980-2004 braucht zum Beispiel die Gustavo M16A2 und den US Forces 2000s Mod sowie eventuell noch eine entsprechende Feindfraktion etc.

      Aber im großen und ganzen beziehe ich mich vorallem auf folgende Mods: RHS (alle 4), TFAR, CUP_Terrain, evtl. Einzelmap, Project Opfor, Enhanced Movement, JSRS
      Die als Missionsbauerbenötigten Mods habe ich mal nicht mitgezählt.

      Ich habe natürlich auch historische Szenarien in der Hinterhand. In meiner Datenbank warten noch so einige Vietnam und 2. WK Szenarien darauf, gespielt zu werden. Auch für den Kalten Krieg/Heißen Krieg habe ich genug auf Lager. Daran soll es also nicht scheitern. Genauso wie ich Stargate, Star Wars und Mass Effect Szenarien anbieten kann.


      Mein Angebot
      Ich kann gerne meine Dienste als Missionsbauer MilSim Communitys zur Verfügung stellen. Jedoch wünsche ich dabei größtmögliche Freiheit was die Gestaltung der Mission angeht. Allerdings kann ich immer nur ein Projekt zur gleichen Zeit in Angriff nehmen, weshalb nicht zu jeder Projektanfrage Ja sagen kann.

      Ob ein Clan die Slots alle selber stellen kann, oder sie mit anderen Clans auffüllt, ist nicht wichtig. Jedoch baue ich nur Missionen, die mit mindestens Zugstärke gespielt wird. Slotliste entspricht dann dem Original, welche Fraktion die Spieler spielen. US Marines 13 Mann Squads, US Army 9 Mann, Bundeswehr Gruppensystem usw.. Das Modset sollte jedoch gepflegt sein. Originalordnernamen erleichteren die Arbeit nämlich ungemein.

      Ihr gebt mir eine Rahmenhandlung und den Bauauftrag, wir reden darüber, und dann gebt ihr mir Zeit. Meine Arbeit ist Kostenlos und macht mir Spaß, daher könnt ihr gerne bei mir Anfragen.

      Mit freundlichen Grüßen

      LiquidBlaze

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      PS: An die Moderation: Falls es hier unpassend sein sollte, einfach verschieben. War mir nicht sicher welcher Thread dafür geeignet wäre.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von LiquidBlaze ()

    • Ich kann auch nur "Gutes" von Deinen Missionen bei der TAC CORP damals erzählen, meinen Segen & Zuspruch hast Du ebenfalls und schön das DU dein Können unabhängig von einem "Clan-Alltag" nicht an den Nagel gehangen hast... ;)

      Dank und Gruß GB.
      http://www.operation-pandora.com/ & austrianarmabrigade.at/ :love:

      =} In der OPT seit 2012 und seit dem "ein Teil der Großen TvT-OPT-Familie"

    • Kann man sich auch als Bauer melden und Fragen wo zb. Du deine Schlachtverlaufsplän findst?
      Wenn ja würde ich diese Frage stellen :) ich würde per PN dann genauer draufeingehen um dir das Thema nicht zu versauren :p
      Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine
      phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann.